14% ungeimpfte Mitarbeiter in den Kliniken des Landkreises – was erwartet sie Mitte März?

Guten Tag Frau Dammann
Sehr geehrter Herr Müller

Ab dem 16.3. kann das Gesundheitsamt für nicht ausreichend gegen Corona geimpfte Mitarbeiter in den Kliniken ein Zutrittsverbot verhängen.

In Bezug auf § 4 Abs 2 unserer Geschäftsordnung bitte ich Sie um die Beantwortung der folgenden Fragen:

  1. Wie viele Mitarbeiter sind nach den vorliegenden Unterlagen nicht ausreichend gegen Corona geimpft?
  2. Wie bereiten sich die Kliniken auf den Ausfall dieser Mitarbeiter vor?
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Was ist Wahrheit und Wissenschaft?

In dieser Mail vom 23.12.2021 geht Frau Dammann auf Ihr Verständnis der Wahrheit und Wissenschaft ein.
Interessanter Einblick in eine m.E. erschreckend eindimensionale Denkweise, die vor allem vom Vertrauen in die „Mainstream-Wissenschaft“ und den sog. „wissenschaftlichen Konsens“ geprägt ist, wenn sie beispielsweise schreibt „… ich bin überzeugt, dass Corona gefährlich ist, weil dies Stand der wissenschaftlichen Forschung ist.“

Sehr geehrter Herr Ferger,

gerne gebe ich Ihnen noch ein letztes Mal kurz eine Richtigstellung zu Ihren Behauptungen:

1. Wegen Ihres Vorwurfs, dass die Impfung nicht vor Infektionen schütze und daher keine Impfung sei, verweise ich gern auf eine Erklärung des RKI aus dem Jahr 2016:

2. Ihr Einwand, einige Bestandteile der Impfung seien für die Anwendung am Menschen nicht geeignet, ist falsch. Selbstverständlich sind die Impfstoffe zugelassen. Als Laie ziehen Sie falsche Schlüsse aus dem Sicherheitsdatenblatt, das Sie mir geschickt haben. Schauen Sie sich einmal beispielhaft diese Sicherheitsdatenblätter von Ivermectin und Acetylsalicylsäure – besser bekannt als Aspirin – an. Ich gehe davon aus, Sie verstehen den Punkt.

3. Nein, die Impfung ist keine Gentherapie. Hier haben Sie eine Definition. Die mRNA-Impfung funktioniert bekanntermaßen anders und greift weder ins Erbgut ein, noch ist es das Ziel dies zu tun. Ansonsten wäre übrigens jede Virusinfektion ebenso eine „Gentherapie“.

Ich bin mir dessen bewusst, dass Sie dies auch diesmal nicht dazu bringen wird, Ihre Quellen einmal zu hinterfragen, und ich werde mit Sicherheit bald die nächste Mail mit unbelegten und ungeprüften Behauptungen von Ihnen bekommen. Insofern erlauben Sie mir, einmal etwas grundsätzlicher zu werden, Herr Ferger: Sie schreiben in einer der letzten Ihrer zahlreichen Mails an mich: „Ein Dialog bedeutet aber auch , dass man die Argumente des Anderen ernst nimmt und die Grundlagen der eigenen Argumentationen hinterfragt.“ Ferner werfen Sie mir sodann eine Verweigerung des Dialogs vor, wenn Sie fordern: „Gehen Sie in den wirklichen Dialog„.

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Die Frage mit den Intensivbetten – Anfrage an Frau Landrätin Dammann & Antwort

Auf einer früheren Kreistagssitzung hatte ich gebeten, die Belegungszahlen der Intensivbetten der Lörracher Kliniken zu erhalten. Daraufhin wurde ich auf die Zahlen des DIVI Intensivbettenregisters verwiesen.

Da inzwischen umfassende Auswertungen des DIVI Registers vorliegen (Danke an die Ersteller!!!) und jetzt ja „Maßnahmen“ an die Überlastung der Kliniken gekoppelt werden sollen, ist es umso wichtiger, dass die Kapazitäten der Kliniken verlässlich und ausreichend sind.

Deshalb diese Anfrage an Frau Landrätin Dammann vom 3.9.2021:

Sehr geehrte Frau Damman

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen im Kreistag

Nach den neuen Regelungen sollen „coronabedingte Maßnehmen“ in Zukunft ja nicht mehr von der sog. „Inzidenz, sondern von der Situation in den Kliniken abhängen – wenn es dort einen „Notstand“ gibt, sollen Kontakt- und andere Grundrechtseinschränkungen gelten.

Wenn ich die Volatilität der verfügbaren Bettenzahl in den letzten Monaten in den Lörracher Kliniken anschaue, scheint mir diese stabile Situation nicht gegeben – die Zahl der verfügbaren Intensivbetten in den Lörracher Kliniken hat in den letzten 17 Monaten zwischen 13 und 44 geschwankteine Schwankungsbreite von 338 Prozent!  Von diesen Intensivbetten waren maximal sieben mit Covid-19-Patienten belegt.

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Wir müssen keine Angst vor einem Virus haben!

Diese Stellungnahme ist entstanden in Zusammenarbeit mit dem Fachausschuss Gesundheit der Partei dieBasis.

Die deutsche Regierung gibt vor, unsere Gesundheit schützen zu wollen. Aber was ist Gesundheit überhaupt? Die Definition der WHO ist darin sehr klar: Gesundheit ist der Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens

Die deutsche Regierung fokussiert nur auf die körperlichen Aspekte und vernachlässigt die geistigen und sozialen Komponenten, indem sie Angst verbreitet. Angst vor Erkrankungen, Angst vor unseren Mitmenschen, Angst vor einer Überlastung des Gesundheitssystems. Angst ist ein schlechter Ratgeber! 

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Zwei Zeitdokumente vom 18.11.2020

Der Tag, an dem die Demokratie in Deutschland schwer beschädigt wurde – in doppelter Hinsicht: Einmal von den Abgeordneten, die sich selber und die Demokratie durch ihre Zustimmung zu dem „Bevölkerungsschutzgesetz“ quasi kastriert haben, und zum anderen von der Berliner Polizei, die friedliche Demonstranten mit Wasserwerfern und Tränengas „behandelt“ haben.

Meine Hochachtung vor allem an zwei Abgeordnete: Canan Bayram von den Grünen und Markus Held von der SPD, die gegen die Fraktionsschafe ihrem Gewissen gefolgt sind – beides übrigens Juristen. Bei der CDU/CSU waren es acht Mitglieder, die gegen die eigene Kastration gestimmt haben, allerdings hält sich meine Hochachtung in Grenzen – wer noch in dieser Partei aktives Mitglied ist und diese Politik der Zerstörung unseres Landes damit aktiv unterstützt, kann von mir keine Hochachtung erwarten, auch wenn sich ab und zu etwas Gewissen zeigt. Trotzdem: Axel Fischer, Hans-Jürgen Irmer, Andreas Lämmel, Nikolas Löber, Andreas Mattfeldt, Jana Schimke und Arnold Vaaz: Sie sollten ernsthaft überlegen ob sie in dieser Partei noch richtig sind.

Und ja, die FDP und die Linken haben wenigstens noch einen Funken Anstand bewahrt, auch wenn sie die Panikdemie und die Unwissenschaftlichkeit bis jetzt mitgetragen haben. Bei der AfD bin ich mir nicht sicher. Da gibt es vielleicht die einen oder anderen, die meinen was sie sagen, die meisten jedoch handeln m.E. aus reinem Opportunismus – denn als Herr Spahn am Jahresanfang noch sagte, dass Corona nicht gefährlich sei, waren es AfD-Abgeordnete, die harte und scharfe Maßnahmen forderten.

Doch lassen wir die Bilder sprechen – mit vielem Dank an die Ersteller!!!