Danke für das Vertrauen!

Bei der Bundestagswahl haben im Landkreis Lörrach 2.606 (im gesamten Wahlkreis Lörrach-Müllheim 4.363) Menschen der dieBasis Kandidatin Juliane Prentice ihr Vertrauen ausgesprochen, 2.308 (im Wahlkreis Lörrach-Müllheim 3.762) haben auch mit der Zweitstimme dieBasis gewählt.

Dafür bedanke ich mich, denn das ist auch eine Bestätigung der Arbeit, die ich seit nun zwei Jahren im Kreistag vertrete: Auf die Menschen hören statt auf die bezahlten Institutionen.

Leider hat es nicht gereicht für den Einzug in den Bundestag, aber ein Gesamtergebnis von 1,4% – in Baden-Württemberg 1,9 % der Zweit- bzw. 2,1% der Erststimmen – sind für eine Partei, die erst vor einem Jahr gegründet und von den Medien ignoriert oder diffamiert wird, kein schlechtes Ergebnis.

Unser Antreten zur Landtagswahl und zur Bundestagswahl ist der Beginn einer langen Reise mit dem Ziel, mit den Menschen in Lörrach, in Baden-Württemberg, in Deutschland und Europa eine wirklich basisdemokratische und freies Gesellschaft zu bilden, in der weder Ideologie noch Lobbyismus herrscht, sondern Freiheit und Selbstverantwortung, in der die Macht Einzelner und der Konzerne begrenzt ist und stattdessen eine gut informierte und verantwortungsbewusste Gesellschaft über ihre Angelegenheiten selbst entscheidet.

dieBasis bereitet sich in Baden-Württemberg also jetzt auf die Kommunalwahlen in 2024 vor. Basisdemokratische Kommunalpolitik bedeutet mehr Selbstentscheidung der Bürgerinnen und Bürger, denn warum soll ein Gemeinde-, Kreis- oder Stadtrat über Dinge entscheiden, die in einem Bürgerkomittee ebenfalls entschieden werden könnte. Und warum sollen die Bürger einer Kommune nicht auch über den kommunalen Haushalt final und direkt entscheiden können?

Vier Säulen – die Basis demokratischer Politik

FREIHEIT respektieren

Eine freiheitliche Gesellschaft erfordert eine basisdemokratische Willensbildung, die den von einer Maßnahme Betroffenen die Entscheidung darüber überlässt. Jeder Mensch soll über seine eigenen Angelegenheiten selbst entscheiden. Freiheit ist immer verbunden mit Selbstverantwortung und dem Respekt vor der Freiheit der anderen Menschen.

MACHTBEGRENZUNG durchsetzen

Eine freiheitliche Gesellschaft ist nur möglich, wenn Machtstrukturen begrenzt werden. Machtkonzentrationen führen schnell zu struktureller Gewalt und der Verletzung der Freiheits- und Grundrechte. Wirtschaftliche und politische Macht darf nicht weiter konzentriert, sondern muss auf viele Verantwortungsträger vertelt werden. Wichtige Entscheidungen sollen dezentral in basisdemokratischen Abstimmungen gefällt werden – das schweizerische Modell kann für Baden-Württemberg eine gute Vorlage sein. Parteiintern entwickelt dieBasis Strukturen, die machtbegrenzend sind.

ACHTSAMKEIT fördern

Ein achtsamer Umgang mit Mensch und Natur ist die Grundlage einer friedlichen, respektvollen und zukunftsfähigen Gesellschaft und die Voraussetzung für Artikel 1 GG: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Eine achtsame Wirtschaft fördert verantwortungsvolle Unternehmen und Unternehmer und schließt Gewinnmaximierung ebenso aus wie die Ausbeutung von Menschen und den Raubbau an der Natur oder die Beschädigung der Umwelt.

SCHWARMINTELLIGENZ nutzen

Immer komplexer werdende Zusammenhänge in Gesellschaft, Wirtschaft, Technik und Naturwissenschaften brauchen nicht nur einen lobbyfreien Austausch aller Experten auf der Suche nach der Wahrheit, sondern auch und vor allem das Wissen und die lebensnahen Erfahrungen der informierten und engagierten Zivilgesellschaft. Diese „Weisheit der Vielen“ lässt Sachverhalte besser erkennen, hilft bei besonnenen Entscheidungen und findet ausgewogene und ideologiefreie Lösungen für eine lebenswerte Zukunft der Menschen und einen nachhaltigen Umgang mit der Natur.

Konkret bedeutet dies (eine Auswahl):

Basisdemokratie: Die Betroffenen entscheiden über ihre Angelegenheiten selbst. Direkte Demokratie sichert gleichberechtigte politische Mitsprache.

Gewaltenteilung: Ein freies Parlament, unabhängige Gerichte und eine gesetzestreue Exekutive garantieren demokratische Prozesse.

Echte Meinungs- und Informationsfreiheit: Jeder kann seine Meinung frei und ungestraft äußern und hat das Recht, sie gleichberechtigt mit anderen Meinungen verbreiten zu können. Informationen werden frei und unzensiert zur Verfügung gestellt.

Freie Wissenschaft: Wissen entsteht durch gleichberechtigten freien Dialog verschiedener Ansichten auf der Suche nach der Wahrheit.

Freie Gesundheitsentscheidungen: Jeder entscheidet frei über seine Gesundheit, über Impfungen und Behandlungskonzepte. Alle Therapieformen werden gleichberechtigt behandelt, wer heilt hat Recht.

Recht auf Gesundheit, Bildung und lebenslanges Lernen: Das Recht auf Gesundheit und Bildung steht allen Menschen zu. Jeder hat das Recht, gesund zu sein, sich zu entwickeln und sein Potential zu entfalten. Das ganze Leben lang.

Machtbegrenzung: Politische Macht ist transparent und begrenzt. Unabhängige Ausschüsse stellen dies sicher.

Wirtschaftliche Solidarität: Wirtschaft ist kein Selbstzweck, sondern dient der Deckung des Bedarfes. Gemeinwohl geht vor Gewinnmaximierung.

Unternehmer und Mittelstand: Sie sind das Herz der deutschen Wirtschaft. Verantwortlich arbeitende Unternehmer und Unternehmen werden vor dem Einfluss anonymer Kapitalgesellschaften geschützt.

Konkret bedeutet Basisdemokratie in der Kommunal- und Landespolitik:

(einige Beispiele, nicht erschöpfend)

Grundsätzlich gilt, dass Entscheidungen von den Betroffenen selbst gefällt werden. Auf allen Ebenen.

Bewohner einer Gemeinde oder eines Stadtteils entscheiden selbstverantwortlich über die Gestaltung ihrer Straßen, Grünflächen, Spielplätze etc.

Bewohner einer Region entscheiden darüber, ob und wo dort Windenergieanlagen bebaut werden.

Bewohner eines Landkreises entscheiden über die Struktur der Kliniklandschaft und das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs. Sie entscheiden auch direkt, wer als Landrat die Verwaltung des Landkreises führen soll.

In regionalen Gesundheitsregionen wird die Gesundheitsversorgung der Bürger unter Einbeziehung aller Akteure selbstverantwortlich sichergestellt. Jeder Mensch hat die Freiheit, im Erkrankungsfall den Therapeuten seiner Wahl aufzusuchen und die Therapie seiner Wahl anzuwenden.

Schulen und ihre Pädagogen erhalten zeitliche und finanzielle Freiräume, um selbst zu entscheiden, welche Profilfächer sie anbieten und wie sie die Schüler ihrer Schule konkret fördern wollen. Alle Schulen erhalten die notwendige Finanzierung, unabhängig von ihrer Trägerschaft.

Jeder Bürger entscheidet selbst, welche Informationsquellen er von seinen Steuergeldern finanzieren will.

Auf Landesebene werden wichtige Fragen den Bürgern für die Abstimmung in Volksentscheiden übergeben, deren unabhängige Finanzierung – anders als bei der Abstimmung zu S21 – sichergestellt sein muss.

Warum ich mich bei dieBasis engagiere

Am 27. September 2020 gründeten 24 Menschen aus Baden-Württemberg den Landesverband der Partei dieBasis in Baden-Württemberg. Menschen aus der Mitte der Gesellschaft: Schulleiter im Ruhestand, Restaurantbetreiber, Künstler, Vertreter, Ingenieure, Kleinunternehmer, Hausfrauen und -männer … einige mit etwas Politikerfahrung, aber vor allem aus der Überzeugung heraus, dass die Politik, die zu dem menschen- und demokratiefeindlichen Umgang und der Spaltung der Gesellschaft durch den unwissenschaftlichen und verantwortungslosen Umgang mit der sog. „Corona-Pandemie“ geführt hat, auf eine neue direktdemokratische Basis gestellt werden muss. Die vier Säulen Freiheit, Achtsamkeit, Machtbegrenzung und Schwarmintelligenz bilden dabei das Fundament, auf dem eine selbstbestimmte und selbstverantwortliche Zivilgesellschaft entstehen kann.

dieBasis will den Menschen ein Mitmach-Angebot machen. Deutschland braucht keine Alternative, sondern eine Besinnung auf die Werte und Prinzipien, die vor 230 Jahren in der französischen Revolution ausgerufen wurden: Freiheit im Denken, im Glauben und in der Wissenschaft, Gleichheit vor dem Gesetz, bei der politischen Mitbestimmung und bei den Chancen zur Potentialentfaltung, und Brüderlichkeit bzw. Solidarität im Wirtschaftsleben. Diese Werte wurden in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte niedergelegt und im ersten Artikel des Grundgesetzes zusammengefasst: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Die ideologiegesteuerte und eklatante Missachtung und die falsche Zuordnung dieser Prinzipien, vor allem die Anwendung des Prinzips der Freiheit auf das Wirtschaftsleben und auf den Besitz materieller Güter, konnte zu den Bürokratie- und Strafmaßnahmen während der sog. „Corona-Pandemie“ führen.

dieBasis ist keine „Anti-Corona-Partei“. Dass eine sog. „Pandemie“ die ganze Weltwirtschaft lahmlegt, viele Millionen Menschen in Armut und Elend stürzt und dabei die Reichen dieser Welt noch reicher macht, ist ein einmaliger Vorgang in der Weltgeschichte und unterbricht die lineare Geschichtsentwicklung, wie es bis jetzt nur Weltkriege und globale Naturkatastrophen vermochten. So ist die „Corona-Pandemie“ der Auslöser, aber nicht die Ursache, dass immer mehr Menschen erkennen, dass in unserem Gesellschaftssystem vieles nicht mehr in demokratischen und menschengemäßen Strukturen verläuft, sondern vor allem durch Lobbyverbände mit dem Ziel der Gewinnmaximierung multinationaler Konzerne gesteuert wird. dieBasis will also viel mehr als nur die Corona-Maßnahmen beenden. dieBasis will die Gesellschaftsordnung, die eine demokratische Katastrophe wie die „Corona-Pandemie“ möglich gemacht hat, in eine freie, achtsame und machtbegrenzte Gesellschaft transformieren, in der die Menschen wieder selbst über ihr Schicksal entscheiden können.

Natürlich werden auch die Menschen, die sich für Sie in der Partei dieBasis engagieren, Fehler machen. Aber wir werden uns nicht dem Einfluss der Lobbyverbände beugen, sondern die Anregungen und Ideen aus der Zivilgesellschaft aufgreifen und in unsere Politikvorschläge aufnehmen – denn wir vertrauen der sog. „Schwarmintelligenz“, dem Votum der informierten Zivilgesellschaft.

Über mich

Ich bin 1962 geboren, verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder. Als Umweltschutzingenieur, Pädagoge, Präventologe und Unternehmer beschäftige ich mich seit Jahrzehnten mit Bildungs- und Gesundheitsthemen. Unter anderem bin ich Mitglied im Präsidium des Deutschen Naturheilbundes, jahrelang war ich Mitglied des Elternbeirats der Schule unserer Kinder und Vertreter in landesweiten Gremien.

Geboren in Berlin, wuchs ich in der hintersten Eifel auf und musste so nicht lernen, Angst zu haben vor Autos (es gab nur drei in dem Ort), Ampeln (keine) oder sonstigen „Regeln“. Statt Kindergarten konnte ich morgens raus in die Natur und in den Wald, auf den benachbarten Bauernhof mit einigen anderen Kindern oder den Tieren spielen, und kam abends wieder nach Hause. Wenn ich sehe wie viele Regeln Kinder bis zur Einschulung lernen müssen, auf welche Reflexe sie konditioniert werden (müssen) um im „modernen Leben“ und im Kindergarten zu „funktionieren“, tun sie mir leid. Schule dann – umzugsbedingt – in Freiburg, Hannover und Bonn.

Nach Abitur ein Jahr Arbeitsaufenthalt in Südafrika (auch aus politischem Interesse), zwei Jahre Zivildienst, ein Jahr „Studium Generale“, Studium der Agrarbiologie bis zum Vordiplom, Ausbildung als Waldorf-Klassenlehrer, Arbeit als Waldorflehrer, Studium zum Dipl. Ing. Umweltschutz, Umzug nach Weil wegen Arbeitsstelle in Basel als Vertriebsingenieur und Familiengründung (zwischendurch weitere Auslandaufenthalte, u.a. in Malaysia), Zusatzausbildung „Asien-Management“ beim TÜV Köln, Berufsbegleitende Ausbildung zum Präventologen, Exportleiter Naturkosmetik mit Schwerpunkt Asien, seit 2002 selbständiger Unternehmer.

Als AStA-Umweltreferent während meines Umweltschutz-Studiums an der FH Bingen trat ich bei den Grünen ein – damals eine notwendige Entscheidung, denn Umweltschutz als Beruf wurde damals nur von den noch jungen Grünen gefordert und unterstützt. Nach Umzug nach Lörrach wurde ich in den Kreisvorstand gewählt, wo wir u.a. die m.E. bis jetzt bestbesuchtesten Publikumsveranstaltungen der Lörracher Grünen organisierten: „Welche Schule für mein Kind“, eine pädagogische Diskussionsveranstaltung um die verschiedenen Schultypen vorzustellen. Von 2009-14 Gemeinderat und 2011-14 Kreisrat der Grünen. Austritt aus der Partei im Mai 2018, Wiederwahl in den Kreistag auf der „offenen Linken Liste“ 2019, bis Mai 2020 Mitglied der Fraktion der Grünen, jetzt unabhängig.

Informationsquellen und Buchempfehlungen

Das finden, nutzen und bewerten zuverlässiger Informationsquellen wird immer schwieriger. Facebook-Gruppen helfen da etwas, da viele Menschen mehr Informationen finden können als wenn man alleine sucht. Aber auch muss man sehen dass man nicht in einer eigenen Filterblase versinkt sondern in verschiedenen Gruppen aktiv ist.

Weiterhin sind natürlich – trotz aller Medienschelte – ARD und ZDF wichtige Informationsquellen, und sei es nur um zu wissen, was viele Millionen Menschen in Deutschland an Informationen erhalten. Ich schätze aber sehr Monitor, Fakt, Kontraste, Panorama und Report Mainz bzw. München im ARD und Frontal21 im ZDF, außerdem natürlich die „Anstalt“, denn „Kinder und Narren sagen die Wahrheit.“

Trotzdem sind „alternative“ Nachrichten- und Informationsquellen wichtig. Ich nutze u.a. die Portale RubikonTichys EinblickNachdenkseiten, die Seite des freien Journalisten Boris Reitschuster und Heise online.

Ansonsten gilt immer noch: Lesen bildet – und in der immer schnellebigeren Zeit umso mehr. Die deutsche Buchkultur ist ein hohes Gut, das es zu erhalten gilt – wenn Sie also ein Buch kaufen, tun Sie dies bitte beim lokalen Buchhändler oder bestellen es direkt beim Verlag – das Verkaufsmonster mit dem A schert sich nämlich nicht um Kultur, sondern nur um Profit.

Hier einige Bücher, die ich sehr empfehle (wird fortgesetzt …)

Krank geimpft – Betroffene erzählen. Ein Buch von und mit den Menschen, die sonst nicht zu Wort kommen, da sie oder ihre Kinder an Impfschäden leiden und oft vergeblich um deren Anerkennung kämpfen müssen. Kommentiert von praktischen Ärzten.

Aus aktuellem Anlass natürlich Corona Fehlalarm? von Prof. Dr. Sucharit Bhakdi und Prof. Dr. Karina Reiss – grundlegende Zahlen und Fakten zur augenblicklichen Panikdemie. Dass dieses Buch sich jetzt schon 6 Wochen auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste für Taschenbuch-Sachbücher hält, gibt Hoffnung.

Die Warnung – Wie der Rechtsstaat ausgehöhlt wird. Von Verfassungsrichter a.D. Hans-Jürgen Papier. Die unabhängige Gerichtsbarkeit ist der Garant für den Rechtsstaat. Wie gefährdet sie ist, zeigt hier jemand, der es wissen muss.

Die „Romane“ von Wolfgang Schorlau – spannend geschrieben, dabei detektivisch genau recherchiert und faktenbasiert.

Die Herren des Pazifik (Lords Of The Rim) geben einen spannend geschriebenen, umfassenden Einblick in die Entwicklung der chinesischen Kultur, die leider in unseren Schulen nicht gelehrt wird, aber unerlässlich ist um Asien und auch das heutige China zu verstehen. Leider keine aktuelle Auflage, wer Englisch kann sollte die Englische Version lesen.

Ein wichtiges Buch zum Verständnis Chinas ist auch das Buch Die Chinesen des ehemaligen Wirtschaftswoche-Chefredakteurs Stefan Baron und seiner chinesischen Frau Guangyan Yin-Baron.