Stellungnahme zur Aufhebung meines „Gaststatus“ in der Grünen Kreistagsfraktion

Zu den dazu erschienenen Zeitungsartikeln in der Badischen Zeitung (sehr einseitig) und der Oberbadischen Zeitung (ausführlicher und meine Stellungnahme berücksichtigend) ist auch ein Leserbrief erschienen.

Ich bedauere die Entscheidung der Mitglieder der Fraktion der Grünen sehr.

Sie haben sich daran gestört, dass ich öffentlich aus dem Grundgesetz lese, weil sie der Ansicht sind dass es Alarmismus wäre, in der Situation der vergangenen 15 Wochen von einer Gefährdung der Grundrechte zu sprechen. Ich sehe aber beispielsweise in der Behandlung der Senioren eine eklatante Verletzung der Menschenwürde und -rechte.

Sie haben sich an meiner Wortwahl gestört, dass ich in meiner Abhandlung „Die Irrationale der Angst“ beispielsweise Begriffe wie „Finanzelite“ gebrauche, wenn ich Menschen meine die allein durch ihr exorbitantes Vermögen massiven Einfluss auf die Politik nehmen – einen anderen passenden Begriff als Bezeichnung für die politisch aktiven Multimilliardäre und ihre Stiftungen konnten sie mir aber auch nicht nennen.

Sie haben sich auch daran gestört, dass ich fordere, dass auch in Deutschland umfassende und objektive Studien über die Eignung von Chlordioxid zur Behandlung von Covid-19-Patienten durchgeführt werden, auch da eine Vorstudie in Ecuador mit 104 symptomatischen Covid-19-Patienten erfolgreich durchgeführt wurde, die in 4 Tagen eine massive Reduzierung der Symptome zeigte.

Bedauerlich ist die Entscheidung der Grünen Fraktion, weil wir ja im praktischen Alltag der Kreispolitik gut zusammengearbeitet haben. Vielleicht kann sich das ja wieder geben, wenn diese Angst-Pandemie vorbei ist. Ich bin gerne dazu bereit wenn nicht mehr gefordert wird dass ich mein Denken einstellen oder es auf „Konformität“ mit diversen Sprachregelungen trimmen soll.

Die Briefpapier-Vorlage, auf dem die Pressemitteilung der Grünen Fraktion geschrieben wurde, wurde übrigens von mir erstellt.

Ich frage mich, welche „Grünen Werte“ vertreten werden, wenn das Grundgesetz nicht mehr geschützt werden soll, wenn die Finanzelite nicht mehr Finanzelite genannt werden darf und wenn Gesundheitsforschung offensichtlich nur noch dann durchgeführt werden soll wenn sie dem Profit der Pharmaindustrie dient.

Weitergehende Details meiner Stellungnahme zur augenblicklichen Situation finden Sie in der beigefügten Abhandlung „Die Irrationale der Angst“.

2 Antworten auf „Stellungnahme zur Aufhebung meines „Gaststatus“ in der Grünen Kreistagsfraktion“

  1. Ich finde es nur richtig alles beim Namen zu nennen.
    Die Welt ist verlogen genug wenn man sich alleine die Versprechen der Politik, Finanz- und der gesamten Industriebranche anguckt.
    Da werden dreckige Verbrenner als sauber bezeichnet.
    Da wird Schokolade mit Zucker als Hauptbestandteil als gesund bezeichnet.
    ………… das ist alles verlogen.
    Und Zitate aus dem Grundgesetz als störend zu bezeichnen, das nenne ich Verlogenheit.
    Und eine Gefährdung der Grundrechte, die Verletzung der Menschenwürde bei der Behandlung von Senioren, da bin ich völlig bei Ihnen.
    Mit dieser Aufhebung machen sich die Grünen selbst zu Verlogenen.

  2. Es läuft offensichtlich häufig so ab wie bei den Grünen: Zuerst vermeintlich „öko“ und ein bisschen links, später gegen Andersdenkende, gegen Freiheit und jede Vernunft.
    Die Parallele findet man ja in den Ostgebieten.
    Nach der Annektierung des Gebiets durch uns Westler entstand der Rechtsradikalismus wie Phoenix aus der Asche.
    Die Grünen erweisen sich bereits seit 2 Jahrzehnten als undemokratischste Partei Deutschlands. Jetzt sind sie nur noch mit der NSDAP zu vergleichen.

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